Übers Schreiben –
Die Rechtschreibung

Sie haben ganz recht: Das Wichtigste an einem Buch, einer Geschichte ist nicht die perfekte Rechtschreibung. Goethe etwa – seine Größe als Schriftsteller ist wohl unbestritten – konnte nicht rechtschreiben. Doch dies war kein Mangel an Wissen, sondern es mangelte an den Rechtschreibregeln überhaupt. Da lange Zeit der Grundsatz galt, man möge so schreiben, wie man redet, kam kein einheitliches Schriftwerk zustande.

 

Dies wurde zunehmend als Behinderung empfunden, und Konrad Duden war es, der 1880 mit seinem „Vollständigen Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache“ den Wandel einleitete.

Wer heutzutage Schriftsteller sein will, aber die Rechtschreibung nicht beherrscht, hat ein Problem. Auch wenn Stil, Handlung und Personen, Originalität und Zeitnähe bei einem Manuskript entscheidend sind, ist das Erste, was dem Verlagslektor auffällt, eine fehlerbehaftete Rechtschreibung. Wie immer er dazu stehen mag: Es bedeutet auf jeden Fall Arbeit, diese Fehler zu beseitigen. Und auf seinem Schreibtisch warten bereits weitere hundert Manuskripte, die gelesen werden sollten, viele davon mit einwandfreier Rechtschreibung.

Wie, glauben Sie, wird er sich verhalten?

Natürlich! Auch Lektoren haben das Bestreben, unnötige Arbeit zu vermeiden. Im besten Fall bleibt Ihr Manuskript längere Zeit liegen. Üblicherweise erreicht es den Lektor nicht einmal, sondern wird gleich im Verlagssekretariat aussortiert und zurückgeschickt. Genau das aber wollen Sie ja verhindern.

Ihrem Manuskript sollten Sie die besten Chancen einräumen. Machen Sie es rundum so perfekt, wie Ihnen dies möglich ist. Und wenn Sie mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß stehen, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Wir geben, wenn Sie das wünschen, Ihrem Manuskript auch den rechten Glanz, selbst wenn Sie sich nicht vertraglich an uns binden wollen.

 

 

 

 

 

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TIPP:

Wir korrigieren Manuskripte, die an Verlage gehen sollen, ausnahmslos nach den Regeln der neuen Rechtschreibung von 2006. Da in vielen Fällen mehrere Schreibmöglichkeiten zugelassen sind, halten wir uns an die Empfehlung des Duden.

Wir empfehlen Ihnen, schon beim Verfassen des Manuskriptes die Dudenempfehlungen zu berücksichtigen.